Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Software „Dein Eventplaner“ (B2B)
Stand: September 2026
Frankfurter Haus
Darmstädter Landstraße 741, 63263 Neu-Isenburg
Telefon: 06102 7197890
E-Mail: info@deineventplaner.com
Web: www.deineventplaner.com
Vertreten durch den Geschäftsführer Constantin von Bienenstamm
Handelsregister: HRB 125386, Amtsgericht Frankfurt am Main
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Bereitstellung und Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „Dein Eventplaner“ („Software“), erreichbar unter go.deineventplaner.com, durch Frankfurter Haus, Darmstädter Landstraße 741, 63263 Neu-Isenburg, vertreten durch den Geschäftsführer Constantin von Bienenstamm, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 125386 („Anbieter“), gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB („Kunde“).
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer; ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
Der Anbieter stellt dem Kunden die Software über das Internet als mandantenfähige SaaS-Lösung zur Nutzung bereit. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif und der jeweiligen Leistungsbeschreibung (Funktionsumfang je Tarif). Die Software dient insbesondere:
- der Erstellung von Veranstaltungsangeboten und internen Arbeitsdokumenten (Function Sheets),
- der Kunden- und Terminverwaltung (CRM, Kalender),
- der Übersicht über Rechnungen sowie Auswertungen und Reporting,
- der Erzeugung von PDF-Dokumenten (Angebote, Function Sheets, Menükarten) mit mandantenspezifischem Branding.
Wichtig: Die Rechnungsübersicht in der Software ist kein Debitorenmanagement und ersetzt keine rechtskonforme Rechnungs- oder Kassensoftware. Sie ist nicht GoBD-konform und gewährleistet keine gesetzeskonforme Aufbewahrung. Rechtskonforme Endrechnungen stellt der Kunde über sein Kassen- bzw. Buchhaltungssystem aus (vgl. Benutzerhandbuch). Diese Abgrenzung gilt für die vom Kunden in der Software erzeugten Belege; sie betrifft nicht die Abo-Rechnungen des Anbieters an den Kunden (§ 5).
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
Der Kunde registriert sich eigenständig (Self-Service-Registrierung mit Double-Opt-In) und legt damit seinen Mandanten an. Der Vertrag kommt mit Freischaltung des Zugangs bzw. mit Auswahl eines kostenpflichtigen Tarifs und Abschluss des Bezahlvorgangs zustande. Der Kunde versichert, als Unternehmer zu handeln, und hält seine Angaben aktuell.
§ 4 Nutzungsrechte
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software im vertraglich vorgesehenen Umfang zu nutzen. Eine Bearbeitung, Vervielfältigung oder Bereitstellung an Dritte außerhalb des vertraglich vorgesehenen Umfangs ist unzulässig.
§ 5 Tarife, Preise, Testphase und Zahlung
Die Software wird in verschiedenen Tarifstufen angeboten. Welche Tarife aktuell verfügbar sind und welche Funktionen sie jeweils umfassen, ist auf der Website des Anbieters sowie im Konto des Kunden ausgewiesen. Der jeweils gebuchte Tarif bestimmt den freigeschalteten Funktionsumfang.
- Preise: Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung im Konto ausgewiesenen Preise des gewählten Tarifs, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die transparente Darstellung der Tarife, Leistungen und Upgrade-/Downgrade-Regeln erfolgt im Konto (vgl. gesondertes Dokument „Tarif- und Upgrade-Transparenz“).
- Abrechnung: Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Abrechnungszeitraum monatlich oder jährlich im Voraus. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., Irland) – einschließlich Checkout, Abo-Verwaltung und Rechnungsstellung.
- Testphase: Der Anbieter kann eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ohne Hinterlegung von Zahlungsdaten bereitstellen. Nach Ablauf der Testphase entsteht keine automatische Zahlungspflicht; der Kunde erhält eine E-Mail mit einem Link zum Checkout. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst mit aktivem Abschluss des Bezahlvorgangs zustande.
- Upgrade/Downgrade: Ein Upgrade in einen höheren Tarif wird sofort wirksam; der Differenzbetrag für den laufenden Abrechnungszeitraum wird anteilig berechnet. Ein Downgrade wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Beim Downgrade entfallen die nicht mehr im Tarif enthaltenen Funktionen ab Wirksamkeit.
- Zahlungsverzug: Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach angemessener Ankündigung zu sperren oder einzuschränken; die gesetzlichen Verzugsregelungen bleiben unberührt.
Nicht enthalten sind das Reverse-Charge-Verfahren, individuelle Rabattlogiken, Sonderabrechnungen sowie manuelle Rechnungsstellung außerhalb des Zahlungsdienstleisters.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit entspricht dem gewählten Abrechnungszeitraum (ein Monat bzw. zwölf Monate) und verlängert sich automatisch um jeweils denselben Zeitraum, sofern der Vertrag nicht bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Die Kündigung kann über das Konto oder in Textform (z. B. per E-Mail an info@deineventplaner.com) erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und Support
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software von 99 % im Monatsmittel. Hiervon ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. Support wird per E-Mail an info@deineventplaner.com sowie telefonisch unter 06102 7197890 während der üblichen Geschäftszeiten geleistet.
§ 8 Pflichten und Mitwirkung des Kunden
Den Kunden treffen insbesondere folgende Pflichten:
- Er hält seine Zugangsdaten geheim und ist für die unter seinem Konto angelegten Nutzer und deren Rechte (Rollenmodell) verantwortlich.
- Er ist für die Rechtmäßigkeit der eingegebenen Inhalte und der Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter verantwortlich; insoweit ist er Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.
- Er unterlässt jede missbräuchliche Nutzung, jeden Eingriff in die Software und jede Umgehung von Sicherheits- oder Tarifbeschränkungen.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (Inhaltsdaten), gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO, der Bestandteil dieses Vertrags ist. Für die Konto-, Registrierungs- und Abrechnungsdaten ist der Anbieter eigener Verantwortlicher; insoweit gilt die Datenschutzerklärung der Plattform.
§ 10 Datensicherung und Datenexport bei Vertragsende
Der Kunde kann seine Daten während der Laufzeit jederzeit exportieren (z. B. als CSV/Excel). Nach Vertragsende stellt der Anbieter die Daten für eine Frist von 30 Tagen zum Export bereit und löscht sie anschließend nach Maßgabe des AVV, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
§ 11 Gewährleistung
Der Anbieter stellt die Software im vertraglich vereinbarten Umfang bereit. Unerhebliche Beeinträchtigungen der Tauglichkeit bleiben außer Betracht. Bei Mängeln leistet der Anbieter Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist.
§ 12 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
§ 13 Änderungen der AGB und Leistungen
Der Anbieter kann diese AGB und den Leistungsumfang aus sachlichem Grund (z. B. Weiterentwicklung, geänderte Rechtslage) mit angemessener Ankündigung anpassen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der genannten Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf Frist und Widerspruchsrecht wird gesondert hingewiesen.
§ 14 Vertraulichkeit
Die Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur zu Vertragszwecken.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ausschließlicher Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: September 2026